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Unechte Jobangebote in Portalen, Clustern und Netzwerken

Ist die Jobvergabe und finale Stellenbesetzung insbesondere der Markt aus Stellensuchenden und Jobanbietern durch Portale und Netzwerke tatsächlich effektiver geworden? Wie war es früher? War die Printanzeige oder der aktuelle Anruf des Personalberaters nicht ein ehrliches Indiz dafür, dass die Stelle wirklich existiert? Was könnten die Onlineanbieter heute verbessern, um die hohe Quote an "Pseudostellen" zu vermeiden?

Addiert man die offenen Jobs der weitläufigen Onlinestellenportale dürfte das Arbeitslosenproblem in Deutschland von kurzfrisitiger Relevanz sein. Würden alle diese Stellen besetzt werden, wäre Deutschland der Vollbeschäftigung nahe. Warum aber geht diese Rechnung nicht auf? Immer häufiger hören wir, dass nachgefragte Stellen im großen Stil nicht aktuell sind. Daher unsere Frage: Ist das alles ein aufgeblähtes Jobmonster, das uns da ein Stellenkontingent der Superlative vorgaukelt? Woran liegt es, dass aus Imagegründen massenweise Stellen geschaltet werden und Bewerber erfahren, dass man eigentlich gar nicht sucht? Was könnten die Anbieter verbessern und wie könnten sie es tun, um die tatsächlich verfügbaren Stellen zu listen und somit dem Dienstleistungscharakter und Selbstanspruch wieder gerecht zu werden?

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